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Heute ist Samstag, der 28. Januar 2012 Sie befinden sich hier: Markt Wald - Startseite
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Grüß Gott in Markt Wald!

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Dorffest in Anhofen - Dorferneuerung
| 27.06.2011 |
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Ein Dorffest findet am kommenden Sonntag, den 3. Juli 2011, ab 10 Uhr am Bahnhof in Anhofen /Markt Wald statt. Anlass sind das Patrozinium der Filialkirche in... mehr Steinekirch (Messe in Steinekirch um 8.30 Uhr), der Abschluss der Bauarbeiten an den Straßen und Brücken in Anhofen im Rahmen der Dorferneuerung und das 100-jährige Bestehen des Bahnhofes Anhofen. 1911 wurde die Bahnverbindung zwischen Ettringen und Anhofen/Markt Wald fertiggestellt. Ein Jahr später wurde die weitere Verbindung der Staudenbahn von Markt Wald nach Fischach eröffnet.
Um 11 Uhr findet die kirchliche Segnung der neuen Infrastrukturanlagen an der Kapellle in Anhofen statt. Auf dem Festplatz auf dem nahegelegenen Bahnhofsgelände erfolgt dann ein Festakt mit Grußworten von Staatsssekretär Franz Pschierer, Landrat Weirather und anderen Ehrengästen, aber auch Hinweisen der Planer und der Baufirma zum Bauprojekt.
Im Rahmen der Abschlussfeierlichkeiten der Dorferneuerung Anhofen ist im Bahnhof Markt Wald eine Sonderausstellung zu 100 Jahren Bahngeschichte der Staudenbahn zu sehen. All dies wird im Bahnhof Markt Wald präsentiert. Auch stehen den
Besuchern Gesprächspartner bereit, die über die Geschichte und aktuellen Geschehnisse Auskunft geben. Sonderfahrten der Staudenbahn bringen die Gäste aus Augsburg und den Stauden nach Markt Wald.
Am Nachmittag findet ab Markt Wald (Abfahrt 15.45 Uhr)eine Sonderfahrt nach Fischach und zurück nach Markt Wald (Ankunft 17.31 Uhr) statt, die für Kinder kostenlos ist, so wie es diese
Sonderfahrt auch vor 100 Jahren gab.
Im Begleitprogramm der Dorferneuerung Anhofen gibt es eine Bildausstellung zu sehen, außerdem eine Bulldog-Oldtimer-Ausstellung mit Corso sowie Vorführungen mit historischen
Fahrrädern durch den Radfahrverein Markt Wald und vieles mehr wie Streichelzoo, Ponyreiten und Kutschfahrten ! zurück |
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Keine Gentechnik in Markt Wald
| 03.02.2011 |
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Einstimmig gegen den Einsatz gentechnisch veränderter Organismen (GVO) in der Marktgemeinde Markt Wald hat sich der Marktgemeinderat in der letzten... mehr Sitzung ausgesprochen. Ausgangspunkt der Beschlussfassung war ein entsprechender Antrag von Anton Klaus aus Oberneufnach, der eindringlich vor den Gefahren beim Einsatz gentechnisch modifizierter Pflanzen gewarnt hatte. Achtzig Prozent aller Bürgerinnen und Bürger wünschten keine Gentechnik in Pflanzen, Futtermitteln und Lebensmitteln.
Zunächst ging es darum, dass die Marktgemeinde für ihre eigenen Grundstücke, auch die Pachtflächen, eine Selbstverpflichtung abgibt, keine GVO einzusetzen, bzw. den Einsatz auf Pachtflächen zu untersagen. Weiterhin soll von der Marktgemeinde auch das Signal an die Landwirte ausgehen, in der Einheitsgemeinde Markt Wald ebenfalls keine GVO einzusetzen.
Im Hinblick hierauf fasste der Marktgemeinderat folgenden Beschluss:
1. Die Marktgemeinde Markt Wald verwendet keine gentechnisch veränderten Organismen (GVO) oder daraus hergestellte Produkte ( z.B. Futtermittel) auf Flächen der Marktgemeinde.
2. Die Marktgemeinde verpflichtet bei der Neuverpachtung landwirtschaftlicher Flächen und bei der Verlängerung bestehender Pachtverträge die Pächterinnen und Pächter vertraglich, auf den Anbau von GVO zu verzichten.
3. Die Marktgemeinde nützt alle ihr zur Verfügung stehenden Mittel zur Verhinderung des Anbaus von gentechnisch veränderten Organismen (GVO) auch zu Forschungszwecken und vor allem im Freiland.
4. Die Marktgemeinde bekennt sich in ihrer Öffentlichkeitsdarstellung zum Ziel, gentechnikfreie Gemeinde zu werden. Sie fordert alle Landwirte und sonstigen Grundstückseigentümer auf, auf dem Gebiet der Einheitsgemeinde Markt Wald auf den Anbau gentechnisch veränderter Organismen (GVO) zu verzichten.
In diesem Sinne fordert der Marktgemeinderat alle Grundstücksbesitzer in der Einheitsgemeinde auf, ebenfalls auf den Einsatz von gentechnisch veränderten Organismen zu verzichten.
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Aktuelles aus dem Marktgemeinderat
| 26.11.2010 |
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In der letzten Sitzung des Marktgemeinderates (MGR) wurde die Einrichtung einer Kleinkindergruppe im Kindergarten St. Josef ab 1. Januar 2011 beschlossen. Damit... mehr soll dem Umstand Rechnung getragen werden, dass zunehmend auch Kinder unter drei Jahren für den Kindergarten angemeldet werden. Allerdings dürfen nach der für den Kindergarten St. Josef vorliegenden Genehmigung noch keine Kinder unter zwei Jahren aufgenommen werden. Die „Nestgruppe“ stellt auch einen Probelauf für eine eventuelle Kinderkrippe in den nächsten Jahren dar. Ab 2013 besteht nämlich ein Rechtsanspruch auf Betreuung auch für Kinder unter zwei Jahren. Eltern, die noch kurz entschlossen ein Kind um die drei Jahre oder unter drei Jahren ab 1. Januar 2011 anmelden möchten, können sich mit der Kindergartenleitung in Verbindung setzen.
Weiterhin wurde im MGR durch den Tiefbauplaner des Marktes, Herrn Bäumler, die Planung für die Abwasserentsorgung (Trennsystem) in Bürgle vorgestellt. Auch hier soll, soweit möglich, das Abwasser in einem Freispiegelkanal entsorgt werden. Allerdings ist dies in Bürgle wegen der hügeligen Lage bei vier oder fünf Grundstücken nicht möglich. Das Schmutzwasser aus diesen Grundstücken soll über ein Drucksystem mit einzelnen Pumpen zum nächst gelegenen Freispiegelkanal gepumpt werden. Vom nördlichen Ortsausgang in Bürgle fließt das Abwasser dann in einer Kunststoffleitung nach Oberneufnach, wo es auf Höhe der Staudenwirtschaft in den bestehenden Schmutzwasserkanal eingeleitet wird.
Die Kosten für die gesamte Abwasserentsorgung für Bürgle werden auf 460.000 € geschätzt. Die Ausschreibung soll im Februar 2011 erfolgen und dann noch 2011 der Bau erfolgen. Zunächst sollen noch einige Optimierungsmöglichkeiten für die jeweiligen Trassen untersucht werden. Auch der bestehende Regenwasserkanal soll in nächster Zeit mit einer Kamera untersucht werden, um eventuelle Schwachstellen feststellen zu können.
Nachdem inzwischen bis auf Steinekirch und Schnerzhofen alle Ortsteile Gastwasser vom Zweckverband Stauden – Wasserversorgung beziehen und die alten Brunnenanlagen und Hochbehälter stillgelegt worden sind (für den Brunnen Anhofen erfolgt dies wahrscheinlich zum Jahresanfang), sind auch die ausgedehnten Trinkwasserschutzgebiete in Markt Wald, Anhofen und Oberneufnach nicht mehr erforderlich. Die verschiedenen Schutzbereichszonen sind mit zahlreichen Einschränkungen für die landwirtschaftliche Bewirtschaftung versehen. Der Marktgemeinderat hat deshalb die Aufhebung dieser Wasserschutzbereiche beim Landratsamt beantragt.
Als einziger der drei bestehenden Brunnen soll der Brunnen in Markt Wald als Notbrunnen weiter betrieben werden. Von hier aus kann der alte Hochbehälter in Markt Wald autark befüllt werden und bis auf Weiteres über die vorhandenen alten Leitungen als zusätzlicher Löschwasserbehälter für die Ziegelei und den Bereich der Grundschule dienen. Die alten Brunnen in Oberneufnach und Anhofen werden wohl über kurz oder lang verfüllt werden müssen.
In der mehrjährigen Streitsache um Rückzahlungen der Gemeinde für angeblich zu viel erhaltene Zuschüsse für die Abwasserentsorgung hat das Wasserwirtschaftsamt, die Regierung von Schwaben und das Umweltministerium eine Lösung durch einen Vergleich angeboten. Das Wasserwirtschaftsamt würde für zwei Bauabschnitte eine zusätzliche Zuwendung von zusammen ca. 48.000 € nachbezahlen, wenn die Marktgemeinde im Gegenzug alle ihre Klagen vor dem Verwaltungsgericht zurücknimmt. Damit würde die ursprüngliche Forderung des Rechnungsprüfungsamtes in Höhe von 366.00 € (+ 91.000 € Zinsen) auf 317.000 € (+ 77.600 € Zinsen) verringert. Bevor der MGR darüber entscheidet, sollen mit dem Rechtsanwalt des Marktes nochmals die eigenen Erfolgschancen vor dem Verwaltungsgericht und in weiteren Instanzen beurteilt werden. Nachdem auch der Haushaltsausschuss des Bayer. Landtages den o.a. Kompromiss bei der Petition des Marktes vorgeschlagen hat, sind zumindest alle politischen Einflussmöglichkeiten auf eine günstigere Lösung ausgeschöpft.
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Beschaffung von Defibrillatoren
| 10.02.2010 |
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Auf ein sehr gutes Echo ist unser Spendenaufruf für die Beschaffung von Defibrillatoren in der Vorweihnachtszeit gestoßen. Aber auch jetzt besteht... mehr noch die Möglichkeit gegen eine Spendenbescheinigung aus der Gemeindeverwaltung ein Scherflein für eine sinnvolle Sache beizutragen, denn auch die Installation und der Unterhalt der Geräte kostet noch etwas. Worum geht es:
Ein Defibrillator, auch Schockgeber, ist ein medizinisches Gerät zur Defibrillation und Kardioversion. Es kann durch gezielte Stromstöße Herzrhythmusstörungen wie Kammerflimmern und Kammerflattern (Defibrillation) oder Vorhofflimmern und Vorhofflattern (Kardioversion) beenden. Defibrillatoren werden auf Intensivstationen, in Notfallaufnahmen, an vielen anderen Orten im Krankenhaus sowie in Fahrzeugen des Rettungsdienstes und vielen Arztpraxen bereitgehalten, seit 1990 zunehmend auch in vielen öffentlich zugänglichen Gebäuden wie Bahnhöfen, Flughäfen und anderen Orten für eine Anwendung durch medizinische Laien. Durch eine ortsnahe Verfügbarkeit kann bei den genannten Herzproblemen wertvolle Zeit bis zum Eintreffen des Notarztes gewonnen werden. Die Geräte sind selbsterklärend, sagen also genau, was der medizinische Laie im Notfall zu tun hat. Nach Anlage von Klebeelektroden analysiert eine Software im Defibrillator den Herzrhythmus und entscheidet danach, ob eine Defibrillation notwendig ist. Nur bei einem positiven Ergebnis wird die Funktion freigeschaltet und kann durch den Anwender ausgelöst werden.
Nachdem in Immelstetten schon einige Zeit ein solches Gerät am Feuerwehrhaus für jedermann im Notfall zugänglich ist, wurde die Anregung verfolgt, auch in anderen Ortsteilen auf kurzem Wege solche Geräte bereitzuhalten. Dritter Bürgermeister Michael Hartmann kümmerte sich als „Defi-Pate“ um die Vorbereitung und Auswahl unter den Gerätetypen. Durch großzügige Spenden von Privatpersonen, Firmen und Vereinen wurde es möglich, jetzt vier solcher Geräte zu kaufen. Letzte Woche wurden die „Defi´s“ an Vertrauenspersonen in Markt Wald, Oberneufnach, Anhofen und Schnerzhofen übergeben. Demnächst werden die Defi`s dann so untergebracht, dass jedermann im Notfall schnell darauf Zugriff hat. In Markt Wald soll das Gerät in der Genossenschaftsbank, in Oberneufnach und Anhofen wahrscheinlich an den Feuerwehrhäusern und in Schnerzhofen beim Anwesen Hacker angebracht werden. Zwischenzeitlich erfolgen aber noch Informationsveranstaltungen, bei denen genaue Hinweise zum Gebrauch der Geräte gegeben werden. Die Termine werden noch veröffentlicht.
Allen Helfern und Spendern, die zum Gelingen der Aktion beigetragen haben und weiterhin beitragen, sage ich ein herzliches „Vergelt´s Gott“ für Ihren Einsatz für diese gute Sache.
Walter Wörle, Erster Bürgermeister
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Probebetrieb für die neuen Wasserversorgung erfolgreich beendet
| 17.12.2009 |
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Der Probebetrieb in Markt Wald für die Maschinentechnik der neuen Wasserversorgung am vergangenen Donnerstag ging planmäßig über die... mehr Bühne. Dabei wurde die neue Drucksteigerungsanlage in der Bahnhofstraße erstmals in Betrieb genommen und getestet. Wir hoffen, dass sich die Beeinträchtigungen durch den Probebetrieb in Grenzen hielten. Die dauerhafte Versorgung mit Staudenwasser für den Ortsteil Markt Wald wird nach heutiger Sicht ca. Ende Februar erfolgen. Bis dahin soll noch ein fahrbares Notstromaggregat geliefert und in einer neuen Garage aufgebaut werden, damit insbesondere auch bei einem Stromausfall schnell Löschwasser in Markt Wald für den Brandfall zur Verfügung steht. zurück |
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Hochwasserrückhaltung Schnerzhofer Weiher wird eingeweiht
| 20.10.2009 |
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Am Samstag, den 24. Oktober, erfolgt um 10 Uhr die kirchliche Segnung der Hochwasserschutzanlage "Schnerzhofer Weiher" durch die Patres Michael und... mehr John. Als Gäste werden u.a. Staatssekretär Franz Pschierer und Landrat Hans-Joachim Weirather erwartet.
Durch die Ertüchtigung des ca. 200 m langen Dammes durch eine bis zu 11m tiefe Dichtwand und eine Überlaufscharte konnte nicht nur der Weiher in seinem Bestand gesichert, sondern auch ein Rückhaltevolumen von 372.000 m³ Wasser geschaffen werden. Der Ablauf bei einem hundertjährlichen Hochwasser wurde von früher 12 - 14 m³/sec auf 2,5 m³/sec gedrosselt. Dies reduziert die Überschwemmungsgefahr in den Unterliegergemeinden an der Neufnach bis nach Fischach merklich. Das Vorhaben verursachte Kosten von ca. 500.000 € und wird vom Freistaat Bayern mit 75 % der zuwendungsfähigen Kosten bezuschusst. zurück |
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Neue Tragkraftspritze für die Freiwillige Feuerwehr Oberneufnach
| 26.08.2009 |
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Bei herrlichem Wetter fand am vergangenen Sonntag in Oberneufnach auf dem malerischen Dorfplatz zwischen dem Käppele und dem Vereinsheim die Übergabe... mehr und Segnung einer neuen Tragkraftspritze an die Freiwillige Feuerwehr Oberneufnach statt. Die gut besuchte Feierlichkeit begann mit einem Festgottesdienst unter freiem Himmel, den Pater John zelebrierte und der vom Käppele-Chor musikalisch umrahmt wurde. Danach begrüßte der Vorstand des Feuerwehrvereins Stephan Egger die zahlreichen Gäste, darunter den Marktgemeinderat sowie Kreisbrandrat Gaum und Kreisbrandmeister Schmid.
Bürgermeister Walter Wörle verwies auf die Pflichtaufgabe der Kommune, eine ausreichende Ausrüstung für die Feuerwehren bereit zu stellen. Nachdem die im Jahr 1976 beschaffte alte Tragkraftspritze zunehmend Ausfallerscheinungen bei Übungen und Einsätzen gezeigt hatte, beschloss der Marktgemeinderat zum Jahresanfang 2009 die Beschaffung einer neuen Tragkraftspritze zur Verbesserung der Einstzbereitschaft. Nach längeren Vergleichen unter den angebotenen Geräten entschied sich die Freiwillige Feuerwehr Oberneufnach für eine leistungsfähige Pumpe der Fa. Rosenbauer Fox III zum Preis von 11.500 €. Dazu leistete die Regierung einen Zuschuss in Höhe von 3.500 €. Die Pumpe wird von einem luftgekühlten BMW-Boxermotor mit 50 kw angetrieben. Bürgermeister Wörle dankte den zahlreich erschienenen Feuerwehrwehleuten aus der Einheitsgemeinde und den Nachbarortschaften für ihren zuverlässigen Dienst für die Gemeinschaft.
Nach der Übergabe der Pumpe durch die Gemeinde segnete Pater John die neue Tragkraftspritze und wünschte allen Feuerwehrleuten, dass sie allzeit gesund von ihren Übungen und Einsätzen zurückkommen. Kommandant Thorsten Schmid blieb es überlassen sich für die Übergabe des wichtigen neuen Ausrüstungsgegenstandes zu bedanken und die Gäste zum Mittagsschmaus und anschließendem Kaffee und Kuchen einzuladen. Dirigent Franz Huber und die Oberneufnacher Musikanten sorgten mit ihren abwechslungsreichen Musikstücken für eine gelungene Unterhaltung.
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Marktgemeinderat für Vollmitgliedschaft beim Zweckverband Staudenwasserversorgung
| 11.02.2009 |
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In seiner gestrigen Sitzung hat sich der Marktgemeinderat einstimmig dafür ausgesprochen, möglichst bis Ende 2012 die Voraussetzungen für eine... mehr Vollmitgliedschaft beim Zweckverband Staudenwasser-Versorgung zu schaffen. Neben den schon laufenden Arbeiten zum Anschluss an die Fernleitung des Zweckverbandes wird dafür eine Ertüchtigung des Rohrnetzes in den Ortsteilen Markt Wald, Anhofen und Oberneufnach erforderlich, die Kosten von ca. 945.000 € verursachen wird. Dabei sind allerdings auch Kosten für Leitungsverbesserungen (z.B. zur Verbesserung der Löschwasserversorgung) enthalten, die auch anfallen würden, wenn es zu keiner Vollmitgliedschaft käme. Ferner sind Aufwendungen enthalten für Leitungserneuerungen, die ohnehin im Zusammenhang mit Dorferneuerungsmaßnahmen vorgesehen sind. Insgesamt werden die Investitionskosten für die neue Wasserversorgung auf ca. 2,5 Mio € geschätzt. Maßgeblich für die Entscheidung des Marktgemeinderates war die zu erwartende Gebührensituation ohne eine Vollmitgliedschaft. Zum Einen wären Verbesserungsbeiträge für den Leitungsanschluss von den Grundstückseigentümern zu erheben gewesen, zum Anderen würde ein kostendeckender Wassergebührenpreis bei deutlich über einem Euro liegen. Hier verspricht der Zweckverband mit derzeit 0,62 €/m³ langfristig einen wesentlich günstigeren Preis.
In der Diskussion stand dann die Frage im Mittelpunkt, welcher Teil der Investitionssumme auf die Grundstückseigentümer umzulegen sei. Letztlich stimmte der Marktgemeinderat einstimmig dafür, einen fixen Betrag von 2,0 Mio. € auf die Grundstücks- und Geschoßflächen umzulegen. Dies entspricht einem Beitrag von 0,72 €/m³ Grundstücksfläche und 5,40 €/m³ Geschossfläche. Der Beitrag wird in vier Raten zum 1. Mai 2009 (33 %), zum 1. Oktober 2009 (25 %), zum 1. April 2010 (22%) und zum 1. Oktober 2010 (20 %) eingehoben. Der ungedeckte Betrag von 500.000 € soll über die nächsten vier Jahre aus dem allgemeinen Haushalt bestritten werden. zurück |
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Wasserversorgung Markt Wald
| 30.01.2009 |
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In zahlreichen Sitzungen hat sich der Marktgemeinderat Markt Wald seit 2003 mit einer zukunftsträchtigen Sicherstellung der Wasserversorgung in Markt Wald... mehr und den Ortsteilen befasst und steht nun vor einer weitreichenden Entscheidung.
Die Einheitsgemeinde Markt Wald ist 1978/80 aus den vier früher selbständigen Gemeinden Markt Wald, Anhofen, Immelstetten und Oberneufnach gebildet worden. Jede dieser Gemeinden hatte eine eigenständige Wasserversorgung mit eigenen Brunnen oder Quellen und Wasserhochbehältern. All diese Einrichtungen sind "in die Jahre gekommen" und sanierungsbedürftig. In Immelstetten wurden die Probleme am ehesten deutlich, weil das Trinkwasser aus versiegenden Quellen gewonnen wurde. Deshalb entschied man sich schon vor mehr aus zehn Jahren für den Bezug von Gastwasser aus dem Zweckverband Staudenwasser. Nachdem im Rahmen der Dorferneuerung und des Kreisstraßenbaus die Wasserversorgung auf den Stand der Technik gebracht werden konnte, ist Immelstetten seit 1. Juli 2008 Vollmitglied beim Zweckverband Staudenwasser. „Gastwasser“ bedeutet, dass die Gemeinde nur das Wasser kauft, selber aber für das Rohrleitungsnetz verantwortlich bleibt und auch die Gebühren und Beiträge von den Grundstückseigentümern erhebt. Bei einer Vollmitgliedschaft ist hingegen der Zweckverband für das Leitungsnetz und die Gebühren- und Beitragserhebung zuständig.
Ab 2005 wurde dann auch für die verbleibenden drei Ortsteile geprüft, ob eine Generalsanierung der eigenen Wasserversorgung in Betracht kommt oder ob ein Anschluss an einen Zweckverband günstiger wäre. Nach ausführlichen Untersuchungen und dem Votum einer Bürgerversammlung entschied sich der Marktgemeinderat 2007 mit großer Mehrheit künftig das Trinkwasser als "Wassergast" vom Zweckverband Staudenwasser zu beziehen. Dazu wurde eine neue Hauptwasserleitung (DN 300) von Immelstetten über Bürgle nach Markt Wald geplant. Die Kosten für diesen Bauabschnitt mit einer Länge von ca. 5 km belaufen sich auf ca. 780.000 € (netto). Mit dem Bau wurde im Oktober 2008 begonnen. 2009 wird die Einspeisung von Gastwasser in das Leitungsnetz von Markt Wald möglich sein.
Für den Bauabschnitt II läuft zurzeit die Ausschreibung. Mit dem Bauabschnitt II soll Oberneufnach und Anhofen an die neue Hauptwasserleitung angeschlossen sowie die erforderlichen neuen Drucksteigerungs- und Druckminderungsanlagen geschaffen werden. Die Kostenschätzung hierfür hat einen Aufwand von 690.000 € ergeben. Für eine eventuelle Vefüllung der alten Brunnen ist ein Betrag von 75.000 angesetzt worden. Diese Gesamtkosten von 1.545.000 € werden über einen Verbesserungsbeitrag in mehreren Raten ab März 2009 auf die Grundstückseigentümer umgelegt.
Nun stellt sich die Frage, ob nicht auch für die Ortsteile Markt Wald, Anhofen und Oberneufnach eine Vollmitgliedschaft angestrebt werden soll. Damit würde die gesamte Zuständigkeit für die Wasserversorgung Markt Wald auf den Zweckverband Staudenwasser übergehen. Dafür spricht neben anderen Vorteilen (z.B. keine neu Ausweisung Wasserschutzgebieten)vor allem, dass der Zweckverband seit vielen Jahren schon einen niedrigen Wasserpreis von 0,62 € hat, den die Gemeinde als Wassergast bei Weitem nicht gewährleisten könnte. Um die Vollmitgliedschaft zu erlangen, muss jedoch das gesamte Wassernetz in Markt Wald, Anhofen und Oberneufnach auf den Stand der Technik gebracht werden. Hier ist in allen Ortsteilen unterschiedlicher Nachholbedarf gegeben. Zum einen gibt es vereinzelt Schwachstellen in der Löschwasserversorgung. Zum anderen verlaufen etliche Hauptleitungen auf Privatgrundstücken. Hier sind einige Verlegungen und Neuanschlüsse sowie die Herstellung von Ringschlüssen erforderlich. Insgesamt werden sich die Kosten für Ertüchtigungsmaßnahmen auf bis zu 943.000 € belaufen. Zusammengefasst würde eine neue Wasserversorgung, die die Vollmitgliedschaft ermöglicht, auf 2.487.000 € kommen. Der Marktgemeinderat muss nun entscheiden, ob er eine Vollmitgliedschaft anstrebt oder es beim Gastwasserbezug bleiben soll. Der Gastwasserbezug hätte eine deutliche langfristige Erhöhung des Wasserpreises über einen Euro pro Kubikmeter zur Folge. Anderenfalls geht es um die Entscheidung wie die Kosten für die Ertüchtigung des Leitungsnetzes in Höhe von 943.000 € aufgebracht werden sollen. Als weiterer Verbesserungsbeitrag oder wird der Aufwand ganz oder teilweise aus dem allgemeinen Haushalt finanziert ? Dieser schwierigen und weitreichenden Entscheidung wird der Marktgemeinderat in den nächsten Wochen stellen müssen.
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